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Transplantation
Organspende rettet Leben
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Der Morbus Crohn ist eine in Schüben verlaufende
chronisch-entzündliche Darmerkrankung, deren Ursache bis jetzt unbekannt ist.
Bei der Mehrzahl der Betroffenen kommt es nach langjährigem Krankheitsverlauf
zu Komplikationen wie Fistelbildung, Abszessen oder Darmverschluss, die häufig
eine Operation erforderlich machen. Die Entzündung kann alle Anteile des
Verdauungstraktes betreffen, am häufigsten ist sie jedoch im Übergangsbereich
vom Dünndarm zum Dickdarm lokalisiert. Die
Lebenserwartung ist trotz häufig notwendiger Operationen und möglicher
Arbeitsunfähigkeit insgesamt nur gering eingeschränkt. Ursachen
Die Ursachen sind nach wie vor unbekannt. Man nimmt an, dass mehrere Faktoren zusammen wirken müssen (multifaktorielle Genese).
Symptome
Das
wichtigste Symptom (Leitsymptom) ist ein flüssiger bis wässriger Stuhl, der häufig
von krampfartigen Schmerzen, besonders im rechten Unterbauch, begleitet wird. Viele
Patienten zeigen einen Gewichtsverlust als Folge von Eiweißverlusten über den
Darm, fühlen sich müde, abgeschlagen und haben keinen Appetit. Die Erkrankung
verläuft meist schubweise mit Fieber, einem Anstieg der weißen Blutkörperchen
(Leukozytose) und einer Anämie (Verminderung des roten Blutfarbstoffes). Therapie
Das Ziel der Therapie besteht
darin, die Symptome zu mindern, die Intervalle zwischen den Krankheitsschüben
zu verlängern, Komplikationen zu vermeiden und operative Eingriffe so lange als
mögliche hinauszuschieben. Die medikamentöse (konservative) Therapie beschränkt
sich bei geringen Beschwerden auf die Gabe von durchfallvermindernden
Medikamenten (Antidiarrhoika), z.B. Imodium. Während der Krankheitsschübe
werden oft Kortikosteroide (oral oder intravenös) eingesetzt, besonders bei
Befall des Dünndarms. Die Ernährung von Morbus-Crohn-Patienten sollte
kalorien- und eiweißreich, leicht resorbierbar und zuckerfrei sein. Unverträgliche
Nahrungsmittel sind unbedingt zu meiden. Bei massiven Beschwerden kann eine künstliche
Ernährung notwendig werden. Eine psychosomatische Betreuung sollte neben der
medikamentösen Therapie erfolgen.
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Leber nach LTX
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