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Transplantation
Organspende rettet Leben
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Ein Bericht zu den Erfahrungen mit der Gesundheitsreform (Autor: Matthias Refle) Seit Januar 2004 ist die Gesundheitsreform in Kraft. Was hat sich seitdem verändert, verbessert und verschlechtert? Aus eigener Erfahrung möchte ich hierzu meine Gedanken und Erfahrungen äußern. Fangen wir mit den positiven Details an. Verbessert hat sich sicherlich die Kostendeckung und der Schuldenstand der Krankenkassen. Außerdem konnten einige Krankenkassen Ihren Versicherungsbeitrag senken. Dies kommt allen Arbeitgebern und Arbeitnehmer zu Gute. Verschlechtert hat sich die Situation für Millionen von kranken Menschen in Deutschland. Für bisher befreite Personen gilt ebenfalls die 2 % (für chro.Kranke 1%) Zuzahlung vom Bruttojahreseinkommen. Zusätzlich werden viele Medikamente nur noch über Privatrezept verordnet. Fahrkosten zu ambulanten Behandlungen werden nur noch in Ausnahmefällen und nach vorheriger Beantragung übernommen. Gerade bei den Kontrolluntersuchungen nach Transplantation in den dafür vorgesehenen Transplantationszentren gibt es häufig Unstimmigkeiten mit den gesetzlichen Krankenkassen. Einigen wird auch weiterhin diese medizinisch zwingend notwendigen Fahrten zur Tx-Nachsorge von Ihrer Krankenkasse gewährt. Vielen (wie auch mir) wird Sie mit Begründungen wie: „Keine Behandlung mit hoher Frequenz“ oder „Ohne diese Kontrolluntersuchung sind keine Schäden für Leib und Leben zu erwarten“ abgelehnt. Ob jeder Einzelne diese Begründungen akzeptiert bzw. den Klageweg über die Sozialgerichte geht ist freigestellt. Chancen bestehen allemal, denn es ist sicher nicht im Sinne der gesetzlichen Krankenkassen durch „ungenügende und nicht ausreichende“ Transplantationsnachsorge den Transplantationserfolg eines jeden einzelnen zu gefährden. Gerade die Nebenwirkungen der immunsupressiven Medikamente werden nicht ausreichend über die gesetzlichen Krankenkassen abgedeckt. Knochendichtemessung, Augeninnendruck –Messung und viele andere für Transplantierte wichtige Vorsorgeuntersuchungen werden nur noch unzureichend durch gesetzliche Krankenkassen abgedeckt. Im Einzelfall kommt es immer auf den jeweiligen Arzt an und ob er die Maßnahme ausreichend gegenüber der Krankenkasse begründen kann. Immer häufiger, aus Angst vor nervenden Fragebögen der Krankenkassen, verordnen Ärzte trotz medizinischer Begründung den Patienten Behandlungen und Medikamente auf Privatrechnung bzw. Privatrezept. Wer nicht die Möglichkeit hat einen Arzt zu finden, der die medizinische Notwendigkeit der Krankenkasse gegenüber begründen kann, dem entstehen zusätzliche hohe Kosten. Patienten, die den Transplantationserfolg sichern möchten und empfohlene Behandlungen wahrnehmen und Patienten, die wegen der Grunderkrankung, bzw. der Transplantation nicht mehr im Berufsleben tätig sind, entsteht daraus sehr hohe Kosten. Der Eigenanteil zur Krankenversicherung ist sicher sinnvoll und auch die Verordnung von Medikamenten sollte vom medizinischen Nutzen abhängig gemacht werden. Allerdings profitieren nur bestimmte Personenkreise einseitig von dieser Reform. Reformen in Pharma- Industrie, in der Struktur der Krankenkassen, in Krankenhäusern und der Effizienz der Umsetzung wurden völlig vergessen. Moderne und billigere Behandlungsmethoden (Naturheilkunde usw.) werden immer noch nicht übergreifend anerkannt. Deutschland hat als eines der wenigen Länder volle Mehrwertsteuer auf Medikamente. Rentner, Arbeitnehmer, ALG- Empfänger und andere Bevölkerungsschichten, die ohnehin schon von anderen Reformen und Kürzungen direkt betroffen sind werden hier nochmals belastet. Webmaster Hinweis: Dieser Artikel ist völlig subjektiv und kann in einigen Textbereichen falsch dargestellt werden. Er ist eine Meinungsäußerung und daher nicht rechtskräftig. Danke! |
Leber nach LTX
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Rechtliches Matthias Refle Siedlerstr.1 01662 Meißen
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